

Die Befreiung kam – Schritt für Schritt und mit eisernem Willen – auch übers Klettern: Ein Physiotherapeut nahm Linda zehn Monate später mit in eine Kletterhalle. Und sie formulierte den Satz, der dem Verein den Namen gab: „Ich will da rauf!“. Vier Jahre später klettert Linda eine „Fünf“. Viele Fesseln sind abgeworfen.
Die Initialzündung für dieses soziale Projekt kam, als der Lebensgefährte von Lindas Mutter, Wilfried Lehr, Linda das erste mal beim Klettern zusah. Von der Kraft dieser Idee begeistert, gründete er am 10. Oktober 2008 den Verein. Sein Ziel: Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam die Herausforderung des Kletterns erleben lassen, sich gegenseitig zu motivieren, Mut zu machen und den Riesenspaß zu teilen. Im Januar 2009 ging´s dann zum ersten Mal nach oben. Die erste Klettergruppe war gestartet. Mittlerweile sind es neun :-).
Weil so eine Initiative Öffentlichkeit und finanzielle Mittel braucht, haben auch Alexander und Thomas Huber ihre Popularität in den Dienst der guten Sache gestellt: “Wir sind uns ganz sicher, dass viele junge Menschen noch gar keine Ahnung haben, welche Potenziale in ihnen stecken. Klettern ist eben nicht nur Klettern. Klettern ist ein Zusammengehören.”
www.huberbuam.de
Die Unterstützung kommt auch von der Stadt München: Der “IWDR” hat den 2. Preis beim Sportintegrationspreis 2009 der Landeshauptstadt gewonnen!
Und von der ISPO München: der IWDR ist Gewinner des social awareness award 2011.
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